Maren Meyer-Kohlus
 Zimmermeisterin
 Die Zimmerin
 Zimmerei Tignaria Tönning

 www.die-Zimmerin.de     www.tignaria.de

Persönliches Im April 1973 wurde ich in Hamburg geboren, wo ich auch den größten Teil meines bisherigen Lebens verbrachte.
Nach dem Abitur begann ich zunächst das Studium der Architektur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Die Studienzeit zog sich schon bald in die Länge, da schon die ersten beiden Jahresprojekte, in Gruppenarbeit, mit dem Ausscheiden meiner Komolitonen aus dem Studium unvollendet blieben. Erfolgreicher waren dagegen die Baupraktikas, die ich in Karlsruhe (Bätz Holzbau GmbH) und Hamburg (Zimmerei Steinhoff) absolvierte.
So zog ich dann nach vier Jahren Studium die Konsequenz und entschied mich fur die Ausbildung zur Zimmerin. Nach langer Suche (in Hamburg konnte ich keine Firma finden die noch freie Lehrstellen anzubieten hatte und bereit war eine Frau einzustellen) begann ich im Sommer 1996 meine Ausbildung in der Zimmerei Augustin in Elstorf, Neu Wulmstorf, knapp südlich von Hamburg. Hier wurde mir mein Abitur auch angerechnet, so daß ich direkt im zweiten Jahr, der normalerweise dreijährigen Lehre, einsteigen konnte. Dank der guten und vielseitigen Ausbildung gelang mir eine sehr gute Zwischenprüfung, wodurch ich schon im Januar 1998 die Gesellenprüfung ablegen konnte. Gern wäre ich weiter in meiner Lehrfirma geblieben, aber private Gründe ließen mich nach Tönning, Nordfriesland umziehen.
Hier verbrachte ich den Rest des Winters mit dem Ausbau unserer Wohnung und machte mich dabei auch an meine ersten richtigen Möbel. Anfang des Sommers war es dann doch an der Zeit mal wieder richtig zu arbeiten und so machte ich mich auf die Suche. Lange mußte ich nicht suchen, schon wenig später konnte ich  bei Schröder VarioSelf, in Lunden, anfangen. Wieder hatte ich großes Glück mit dem Betriebsklima und konnte für mich feststellen, das auch Fertigbau nicht so schnell langweilig wird.

Ab September 2002 habe ich die Meisterschule besucht, die mich für ein knappes Jahr zurück nach Hamburg führte. Den Teil 4, die Ausbildung der Ausbilder, konnte ich schon vorab, in Form eines Bildungsurlaubes der Volkshochschule Meldorf in Zusammenarbeit mit der Industrie und Handelskammer Flensburg, hinter mich bringen.
Direkt im Anschluss an die erfolgreich abgelegten Meisterprüfungen begann ich zunächst wieder bei Schröder VarioSelf (allerdings weiterhin als Gesellin) zu arbeiten.
Im Winter 2002 ging die Auftragslage rapide zurück und führte zu meiner Kündigung.
Da ich aber aus meinem Bekanntenkreis schon so einige Anfragen bekommen hatte beschloss ich nun doch den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, es zumindest einmal zu probieren. Am 13.01.2003 gründete ich meinen Betrieb.
Leider erkrankte ich im April 2003 schwer und musste für ein Jahr pausieren. So kam meine Firma erst ab dem Frühjahr 2004 richtig in Gang. Im Mai 2004 konnte ich mein Betriebsgebäude erwerben.
Inzwischen habe ich viele Aufträge durchgeführt, seit 2006 habe ich zeitweise mit bis zu drei Angestellten gearbeitet. Derzeit habe ich einen fest angestellten Gesellen (seit 2006), dazu je nach Auftragslage meist einen Bauhelfer und / oder Hilfe von anderen selbstständigen Handwerkern.
Nun, Ende 2008, ist leider meine Krankheit zurück und ich muss mich weitgehend wieder von der aktiven Arbeit auf den Baustellen zurück ziehen.
Dank meines Mitarbeiters und der weiterhin guten Auftragslage wird die Arbeit aber weitergehen. Nun da ich in der Umgebung einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht habe wäre es wohl auch alles andere als förderlich für den Betrieb diesen erneut für ein Jahr ruhen zu lassen und Optimismus und Zuversicht muss man sich einfach bewahren!
Nach einem weiteren gesundheitlichen Rückschlag in 2015 ist nun derzeit scheinbar alles gut. Der Betrieb ist weiter gewachsen (aber das steht in einer anderen Rubrik), und ich hoffe darauf das in 2018 die von mir angestrebte Fortbildung zur Restauratorin im Handwerk auch stattfindet...
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